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Einfrier-ABC

Entdecke in unserem Einfrier-ABC viele tolle Tipps, mit denen das Einfrieren ganz einfach gelingt.

Können wir aufgetaute Lebensmittel ein zweites Mal einfrieren? Was ist eigentlich Gefrierbrand? Können wir Eier einfrieren? Oder Käse? Wie lange ist Tiefgefrorenes haltbar? Und wie sorgen wir dafür, dass wir Eingefrorenes dann im Gefrierfach oder in der Truhe nicht vergessen? Alle diese und noch viele weitere Fragen beantwortet unser Einfrier-ABC – gut sortiert nach Stichworten von A wie Auftauen bis Z wie Zucchini einfrieren. Los geht’s:

09. März 2022, 14:13 Uhr

Aufgetautes wieder einfrieren?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Lebensmittel auch wiederholt eingefroren werden. Besonders gut eignen sich dafür gegarte oder erhitzte Speisen. Auch Lebensmittel, die vor dem Verzehr nur aufgetaut werden müssen, wie Brot und Gemüse, lassen sich problemlos ein zweites Mal einfrieren.
Allgemein gilt: Was länger als 2 Stunden komplett aufgetaut außerhalb des Kühlschranks gelagert wurde, sollte sicherheitshalber nicht wieder eingefroren werden.

Auftauen

Tiefgekühltes kann auf drei Arten besonders sicher aufgetaut werden – im Kühlschrank, in kaltem Wasser oder mit der Auftaufunktion der Mikrowelle. Lebensmittel sollten möglichst nicht bei Temperaturen zwischen 21 und 47 °C auftauen, da Bakterien bei diesen Temperaturen sehr schnell gedeihen können.

Tiefkühlgemüse kann gefroren direkt in die Pfanne, in den Topf oder in die Auflaufform gegeben werden. Das Gemüse „taut“ dann während der Zubereitung auf. Eingefrorene Brotscheiben können im Toaster aufgetaut und gleich getoastet werden.

Auftauflüssigkeit

Die Auftauflüssigkeit von tiefgefrorenem Fleisch und Geflügel sollte beim Auftauen aufgefangen werden. Im Idealfall taut das Gefriergut in einem Sieb im Kühlschrank auf, sodass die Auftauflüssigkeit auf einen Teller oder in eine Schüssel ablaufen kann. Die Auftauflüssigkeit anschließend wegschütten, sie kann ein Nährboden für Keime sein.

Bärlauch einfrieren

Die gesammelten, geernteten oder gekauften Bärlauch-Blätter müssen vor dem Einfrieren gründlich unter warmem Wasser gewaschen werden. Die nassen Blätter auf Küchenpapier trocknen und gegebenenfalls trocken tupfen. Anschließend den Bärlauch schneiden oder hacken.

Den vorbereiteten Bärlauch in passende Toppits® Gefrierbeutel füllen. Nach dem Befüllen die Luft aus dem Beutel streichen und den Beutel dann verschließen. Der eingefrorene Bärlauch ist im Gefrierfach 10 Monate haltbar.

Noch mehr Tipps & Infos finest du hier. 

Bananen einfrieren

Bananen sollten nicht mit Schale eingefroren werden, ohne Schale sind sie eingefroren am längsten haltbar. Dafür die geschälte Banane in Scheiben schneiden und die Scheiben einzeln auf einen Teller oder ein kleines Tablett legen. Wer mag, beträufelt die Scheiben mit etwas Zitronensaft. Die Bananen verfärben sich sonst ein wenig.

Damit sich die Bananenscheiben nach dem Einfrieren leichter auch einzeln aus dem Beutel entnehmen lassen, sollten sie „vorgefrostet“ werden. Dafür die vorbereiteten Scheiben für ca. 1 Stunde auf dem Teller oder Tablett in das Gefrierfach geben. Anschließend können die „vorgefrosteten“ Bananenscheiben zusammen in einen passenden Gefrierbeutel umgefüllt werden. Die Luft aus dem Toppits® Gefrierbeutel streichen und luftdicht verschließen.

Eingefrorene Bananen sind im Gefrierfach bis zu 2 Monate haltbar.

Noch mehr Tipps & Infos findest du hier. 

Brot einfrieren

Brot wegwerfen zu müssen, weil die Hälfte des Laibes trocken geworden ist, ist ärgerlich und muss nicht sein. Brot lässt sich nämlich ganz einfach einfrieren.

Das Brot portionieren, je nachdem wie viel eingefroren werden soll oder in welchen Mengen das Brot nach dem Auftauen benötigt wird. Anschließend das Brot in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben. Es lassen sich ganze sowie halbe Brote und auch Semmeln gut einfrieren. Auch einzelne Brotscheiben sind perfekt. Anschließend die Luft aus dem Gefrierbeutel drücken und den Beutel gut verschließen.
Eingefrorenes Brot ist bis zu 6 Monate haltbar.

Nähere Informationen findest du hier. 

Butter einfrieren 

Die Butter war im Angebot und nun muss sie gut gelagert werden? Oder von der selbstgemachten Kräuterbutter ist noch etwas übrig? Kein Problem, Butter lässt sich hervorragend einfrieren.

Butter kann als ganzes oder halbes Stück mit Originalverpackung oder auch in kleinen Portionen problemlos eingefroren werden. 125 Gramm-Portionen empfehlen sich zum Beispiel häufig, wenn daraus später Kuchen oder Kekse gebacken werden sollen.

Die Butter in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben. Ganze oder halbe Butterstücke bleiben dabei einfach in ihrer Umverpackung. Die Luft aus dem Beutel streichen und den Gefrierbeutel luftdicht verschließen. Die Butter ist jetzt bereits fürs Gefrierfach. Eingefrorene Butter ist im Gefrierfach 9 Monate haltbar.

Portionierte Butter oder kleinere Butterreste können auch in Toppits® Butterbrotpapier eingewickelt werden. Butterbrotpapier wird aus natürlichen Pflanzenfasern hergestellt, die im Zuge der Produktion gemahlen werden. Dadurch werden Poren in den Fasern geschlossen und das Papier wird fettdicht.

Weitere Informationen findest du hier. 

Champignons einfrieren 

Champignons können roh oder gekocht eingefroren werden. Wenn sie roh eingefroren werden sollen, müssen sie vor dem Einfrieren gründlich geputzt werden. Die Pilze dann ganz nach Bedarf in Viertel oder in Scheiben schneiden, in einen Toppits® Gefrierbeutel geben und diesen luftdicht verschließen. Die Champignons sind so eingefroren 6 Monate haltbar.

Durchfrieren

Um die Nährstoffe und Vitamine im Obst und Gemüse am besten zu erhalten, ist ein zügiges Durchfrieren wichtig. Beispielsweise ist es sinnvoll, kleinere Mengen einzufrieren, da diese schneller durchfrieren. Für manche Lebensmittel, wie Bananen, lohnt sich auch das Vorgefrieren der Bananenscheiben auf einem Tablett. Das Obst friert so schnell durch und ist später leichter zu entnehmen.

Eier einfrieren

Rohe Eier in der Schale lassen sich leider nicht einfrieren. Die Flüssigkeit im Ei würde sich beim Gefrieren ausdehnen und das Ei zum Platzen bringen. Auch für gekochte Eier ist das Einfrieren nicht zu empfehlen. Sie verlieren den Geschmack und bekommen eine eigenartige Konsistenz, sie werden gummiartig und zäh.
Aber Eiklar oder Eidotter, die zum Beispiel beim Backen übrig geblieben sind, können ohne Probleme eingefroren werden. Und natürlich können auch komplette rohe Eier ohne Schale eingefroren werden. Die Eier werden dafür zunächst mit einer Gabel oder mit einem Schneebesen verquirlt und dann als Eimasse eingefroren.
Es lohnt sich, auf dem Gefrierbeutel zu vermerken, wie viele Eier sich im Beutel befinden, denn nach einigen Wochen kann man sich häufig nicht mehr so gut erinnern und die Waage hilft nur bedingt.
Nachdem Eimasse, Eidotter oder Einklar in einen Toppits® SafeLoc® Ruck-Zuck Beutel 1L gefüllt wurden, vorsichtig die Luft aus dem Beutel streichen und die Beutel luftdicht verschließen.
Eingefrorene Eier sind im Gefrierfach bis zu 8 Monate haltbar, Eiklar sogar bis zu 10 Monate.

Weitere Informationen findest du hier. 

Eierschwammerl einfrieren

Eierschwammerl sollten vor dem Einfrieren blanchiert werden, sie werden sonst nach dem Auftauen bitter. Die Schwammerl dafür putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Schwammerl dann für 1 Minute in siedendes Salzwasser geben. Abschöpfen und in Eiswasser abkühlen, auf Küchenpapier legen und trocken tupfen. Die Pilze anschließend in einen Gefrierbeutel geben, die Luft herausdrücken und den Beutel gut verschließen. Die eingefrorenen Eierschwammerl sind 6 Monate haltbar.

Erdbeeren einfrieren

Um selbst gepflückte Erdbeeren auch im Winter genießen zu können, müssen diese auf die eisigen Temperaturen im Tiefkühlfach gut vorbereitet werden. Die Erdbeeren dafür waschen, abtropfen und trocknen lassen. Stiele und Blätter entfernen. Die Früchtchen dann einzeln und mit genügend Abstand auf ein Tablett oder einen Teller legen und so im Gefrierfach ca. 2 Stunden „vorfrieren“. Danach kommen die Erdbeeren in einen Gefrierbeutel und sind später durch das „Vorfrieren“ auch einzeln entnehmbar. Eingefrorene Erdbeeren sind im Tiefkühlfach 12 Monate haltbar.

Leider sind Erdbeeren nach dem Auftauen eher weich und manchmal auch etwas matschig. Aufgetaute Erdbeeren eignen sich daher am besten für Smoothies, Pürees oder Marmelade.

Faschiertes einfrieren

Faschiertes sollte immer kühl transportiert und gelagert werden. Dies ist besonders zu beachten, wenn das Fleisch nicht direkt verbraucht wird, sondern eingefroren werden soll. Faschiertes soll so frisch wie möglich eingefroren werden – also direkt nach dem Kauf.

250 g Portionen sind ideal zum Einfrieren und entsprechen vielen köstlichen Rezepten. Wer ein spezielles Rezept im Sinn hat, portioniert entsprechend der darin benötigten Menge. Denken wir also beim Einfrieren schon an die Verwendung nach dem Auftauen, verkürzen wir die Auftauzeit.

Zum Einfrieren das Fleisch in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben und plätten, also zu einer flachen Portion formen. Dafür z.B. mit einem Nudelholz über den Beutel rollen oder den Beutel mit den Händen platt drücken. Das Fleisch friert so schneller durch und taut später schneller wieder auf.
Auch bereits vorgeformte „Pattys“ lassen sich einfrieren. So sind die Hacksteaks später gleich perfekt für die Pfanne oder den Grill.
Die Luft aus dem Beutel streichen und den Beutel luftdicht verschließen. Eingefrorenes Faschiertes, ganz gleich ob mager oder fetter, ist bis zu 30 Tage haltbar.

Noch mehr Tipps & Infos findest du hier. 

Fisch einfrieren

Natürlich eignet sich auch Fisch zum Einfrieren. Meistens wird er direkt nach dem Fang – noch auf dem Schiff – tiefgefroren.
Beim heimischen Einfrieren von Fisch müssen einige Punkte beachtet werden: Der Fisch muss frisch und küchenfertig sein – also ausgenommen, gewaschen und entschuppt. Den Fisch dann in einen passenden Gefrierbeutel legen und die Luft so gut wie möglich herausstreichen.
Für einige frische Fische, beispielsweise Forellen, lohnt sich das Glacieren. Dafür den küchenfertigen Fisch unverpackt vorfrieren, bis er hart ist. Den Fisch dann kurz in kaltes Wasser tauchen, sodass eine Eisschicht um den Fisch gebildet wird. Anschließend den Fisch in einen passenden Gefrierbeutel geben, die Luft herausdrücken und den Fisch einfrieren. 

Fisch kann auch bereits portioniert, beispielsweise als Filet, eingefroren werden.

Auch Räucherfisch eignet sich zum Einfrieren.

Für die Haltbarkeit von eingefrorenem Fisch gilt die Regel: Je fetter der Fisch, desto kürzer ist er haltbar:

  • Forelle (frisch, roh, glaciert): 3 Monate haltbar
  • Forelle (geräuchert): 3 Monate haltbar
  • Hering (roh): 5 Monate haltbar
  • Karpfen (frisch): 3 Monate haltbar
  • Lachs/ Seelachs (roh): 5 Monate haltbar
  • Seefisch (fett): 2 Monate haltbar
  • Seefisch (geräuchert): 2 Monate haltbar
  • Seefisch (mager): 5 Monate
  • Thunfisch (roh): 5 Monate haltbar

Fleisch einfrieren

Rohes, frisches Fleisch eignet sich gut zum Einfrieren. Dabei ist darauf zu achten, dass das Fleisch möglichst direkt nach dem Einkauf eingefroren wird. Einzelne Fleischstücke sollten vor dem Gefrieren mit Küchenpapier trocken getupft werden. Das so vorbereite Fleisch dann in einen Gefrierbeutel geben, die Luft herausdrücken und das Fleisch einfrieren. Eingefrorenes Fleisch ist 3-4 Monate haltbar. Sehr fettreiches Fleisch ist weniger lang haltbar:

  • Ente (1,5-3 kg): 3 Monate haltbar
  • Hühnerbrust: 6 Monate haltbar
  • Huhn (Suppenhuhn): 8 Monate haltbar
  • Kalbfleisch (Bratenstücke): 9 Monate haltbar
  • Kaninchen: 6 Monate haltbar
  • Rinderbraten (Bratenstücke): 10 Monate haltbar
  • Rindfleisch (Gulaschfleisch): 3 Monate
  • Schaffleisch / Lamm: 6 Monate haltbar
  • Schweinefleisch: 4 Monate haltbar
  • Truthahn: 6 Monate haltbar 

Foodsaver App

Der Blick ins Gefrierfach ist oft eine unfreiwillige Zeitreise: Von verschollenen Weihnachtsgänsen bis hin zur Torte. So viele leckere Sachen, die weggeworfen werden müssen, weil sie vergessen wurden. Die Lösung: Mit der kostenlosen Toppits® Foodsaver App weiß man immer, was im Gefrierfach ist und wann es abläuft! Toppits® Gefrierbeutel, Öko Gefrierbeutel und SafeLoc® Ruck-Zuck-Beutel machen die Organisation noch einfacher.

Zu vielen Lebensmitteln gibt es nützliche Einfrier-Tipps. Über die App lässt sich jederzeit – selbst unterwegs – der Inhalt der Truhe auf dem Smartphone oder Tablet ablesen. Alle Infos zur App hier. 

Gefrierbrand

Gefrierbrand ist erkennbar an einer weißen oder bräunlichen Verfärbung an der Oberfläche des Gefriergutes. Dabei handelt es sich um ausgetrocknete Stellen, die nicht gefährlich sind, allerdings den Geschmack und die Konsistenz des Lebensmittels beeinflussen. Gefrierbrand entsteht häufig durch die Nutzung von falschen Verpackungen. Oft liegt die Verpackung nicht eng genug am Lebensmittel an, ist ungeeignet oder beschädigt. Dann gelangt Luft an das Gefriergut und Gefrierbrand entsteht.

Weitere Informationen findest du hier. 

Germ einfrieren

Frische Hefewürfel lassen sich bis zu einem halben Jahr ohne Qualitätsverluste tiefgefroren lagern. Wird Germ bzw. Hefe länger eingefroren, kann sie an Treibkraft verlieren. Ganze Germwürfel können in der Originalverpackung eingefroren werden, Hefereste am besten im Toppits® Gefrierbeutel.

Wie du Germteig richtig einfrierst, kannst du hier nachlesen.

Hühnerfleisch einfrieren

Geflügel oder Hühnerfleisch sollte so frisch wie möglich eingefroren werden. Dafür das Hühnerfleisch in einen passenden Gefrierbeutel geben, die Luft aus dem Beutel streichen und das Fleisch dann einfrieren. Hühnerfilets können auch direkt mit Marinade eingefroren werden, so ist das Fleisch nach dem Auftauen bereits perfekt aromatisiert.

Gans oder Ente sollten vor dem Gefrieren küchenfertig, d. h. ausgenommen sein.
Hühnerfleisch ist tiefgefroren 6 Monate haltbar. Fettes Geflügel wie Gans oder Ente sind gefroren nur 3 Monate haltbar.

Ingwer einfrieren 

Ingwer lässt sich gut als Ingwer-Shot einfrieren. Der ist perfekt für unsere körpereigenen Abwehrkräfte und schnell gemacht: Zunächst die Zitronen auspressen und den Saft auffangen. Danach den Ingwer schälen und in grobe Würfel schneiden. Beides mit Wasser und Agavendicksaft vermengen und mit dem Pürierstab fein pürieren. Und damit der kleine Abwehrheld jederzeit schnell zur Verfügung steht, die Shots in einen Toppits® Eiskugelbeutel füllen und einfrieren.

Ja – und wie funktioniert eigentlich Blanchieren?

Damit das Gemüse bissfest und farbig bleibt, ist für einige Gemüsesorten das Blanchieren vor dem Einfrieren zu empfehlen. Dafür das Gemüse putzen, schneiden und dann für 1-3 Minuten in kochendes Wasser (gesalzen oder mit etwas Zitrone) geben. So wird es schonend vorgegart. Das Gemüse abschöpfen und am besten in Eiswasser oder sehr kaltem Wasser kurz abkühlen. Danach muss das Gemüse auf Küchenpapier gut getrocknet werden und ist dann bereit zum Einfrieren. 

Käse einfrieren

Auch Käse lässt sich einfrieren, allerdings verliert er oft etwas Aroma. Fettreiche Käsesorten wie Gouda, Emmentaler, Bergkäse oder Edamer eignen sich am Stück am besten zum Einfrieren. Scheibenkäse sollte beim Einfrieren immer mit Back- oder Butterbrot-Papier separiert werden, damit die Scheiben nicht zusammenkleben. Weichkäse wie Camembert oder Brie eignen sich nicht so gut zum Einfrieren. Sie haben einen hohen Wasseranteil und werden darum nach dem Auftauen oft schmierig und unappetitlich.

Eingefrorener Käse ist circa 4 Monate haltbar.

Karotten einfrieren

Bevor Karotten eingefroren werden, sollten sie geputzt, mit dem Sparschäler geschält und in Würfel, Scheiben oder Stifte geschnitten werden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die vorbereiteten Karotten in das sprudelnde Wasser geben. 2 Minuten kurz aufkochen. Die Karotten dann mit dem Schaumlöffel herausnehmen oder in ein Sieb abgießen. In eine Schale mit sehr kaltem Wasser geben, am besten mit einigen Eiswürfeln darin. Die Karotten 1-2 Minuten abkühlen lassen, dann abschöpfen und auf einem Küchenpapier trocknen lassen.

Die Karotten nun in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben, die Luft herausdrücken und den Beutel verschließen. Eingefrorene Karotten sind 10 Monate haltbar.

Weitere Informationen findest du hier. 

Kräuter einfrieren

Bevor es ans Einfrieren geht, ist zu beachten, dass nicht alle Kräuter gleich gut für die Konservierung im Gefrierschrank geeignet sind.

Bärlauch (gut geeignet): vor dem Einfrieren klein schneiden; leichter Aromaverlust

Basilikum (gut geeignet): am besten zerkleinerte Blätter einfrieren

Dill (sehr gut geeignet): vor dem Einfrieren fein schneiden

Koriander (sehr gut geeignet): zuerst etwas antrocknen lassen (Blätter mit Stiel abschneiden, bündeln, zusammenknoten und aufhängen) und anschließend klein schneiden

Oregano (mäßig geeignet): trocknen ist besser; merklicher Aromaverlust beim Einfrieren; vor dem Einfrieren klein schneiden

Petersilie (sehr gut geeignet): im Ganzen einfrieren

Pfefferminze (gut geeignet): klein schneiden oder den ganzen Trieb einfrieren

Schnittlauch (gut geeignet): nach dem Hacken sofort einfrieren

Thymian (mäßig geeignet): einfrieren sorgt für Aromaverlust; klein schneiden vor dem Einfrieren

Die Kräuter gründlich waschen und abtupfen. Danach zum Einfrieren vorbereiten, in einen Toppits® Gefrierbeutel geben, die Luft aus dem Beutel drücken und den Beutel verschließen.

Noch mehr Informationen dazu gibt es hier. 

Kuchen einfrieren

Vom Sonntagskuchen sind noch Reste da? Kein Problem, Kuchen lässt sich wunderbar einfrieren – zum Wegwerfen wäre er ja auch viel zu schade. Besonders gut lassen sich „trockene“ Kuchen, also Kuchen ohne Creme- oder Obersfüllung einfrieren. Kuchen mit Buttercreme, mit Gelatine oder mit Baiser sind nach dem Auftauen leider oft etwas durchweicht und matschig.

Eingefrorene Kuchen sind circa 4 Monate haltbar. Viele („trockene“) Kuchen können nach dem Auftauen auch problemlos kurz im Ofen aufgebacken werden.

Kürbis einfrieren

Den Kürbis vor dem Einfrieren waschen, putzen, bei Bedarf schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden und in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben. Die Luft aus dem Beutel herausdrücken und den Beutel gut verschließen. Nun ist der Kürbis bereit fürs Gefrierfach. Eingefrorene Kürbiswürfel sind 10 Monate haltbar. 

Lebensmittel richtig einfrieren

Eine reichhaltige Ernte, Reste vom Sonntagsschmaus oder ganz einfach eine gute Vorratshaltung – das Einfrieren von Lebensmitteln ist in jedem Fall eine wunderbare Option, um Lebensmittel länger haltbar zu machen.
Besonders wichtig beim Einfrieren ist, dass die Lebensmittel, die eingefroren werden sollen, so frisch wie möglich sind. Nur dann bleiben die Nährstoffe bestmöglich erhalten. Vom Kauf oder von der Ernte bis zum Einfrieren sollte also möglichst wenig Zeit verstreichen.

Bevor Lebensmittel wie Obst und Gemüse eingefroren werden können, werden sie gewaschen, geputzt, ggf. blanchiert und getrocknet. Danach sollte das Gefriergut möglichst luftdicht in passende Gefrierbeutel gefüllt werden. Auch eine Beschriftung ist sehr sinnvoll. Und damit die Lebensmittel im Gefrierfach nicht in Vergessenheit geraten, kann die Toppits® FoodsaverApp genutzt werden. Sie ermöglicht den übersichtlichen Blick ins eigene Gefrierfach und hat auch die Haltbarkeit der eingefrorenen Lebensmittel „auf dem Zettel“.

Mangold einfrieren

Die knackfrischen Blätter des Mangolds waschen und die dickfleischigen Stiele von den Blättern trennen. Beides blanchieren, die Stiele bleiben circa 3 Minuten im siedenden Wasser, die feinen Blätter nur 1 Minute. Den blanchierten Mangold in kaltem Wasser abkühlen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Mangold dann in einen Toppits® Gefrierbeutel geben, die Luft herausdrücken und den Beutel verschließen. Eingefrorener Mangold ist 10 Monate haltbar.

Marillen einfrieren

Die Marille eignet sich wunderbar zum Einfrieren. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. In jedem Fall sollte sie vor dem Einfrieren entsteint werden, da das Fruchtfleisch sonst nach dem Auftauen bitter schmecken kann.

Unser Einfrier-Tipp: Die Marillen vor dem Einfrieren enthäuten. Dafür die Marillen eine halbe Minute in kochendes Wasser geben, herausnehmen und anschließend die Haut abziehen. Die Marillen dann halbieren und entsteinen. Die Marillen mit einer Zuckerlösung (520 g auf 1 l Wasser) benetzen und etwas Zitronensäure hinzugeben. Das Obst dann in einen Gefrierbeutel geben, die Luft herausstreichen und den Beutel verschließen. So eingefrorene Marillen sind 18 Monate haltbar.

Mousse au Chocolat einfrieren 

Wenn von der Mousse au Chocolat wirklich etwas übrig geblieben sein sollte, kann der Rest problemlos eingefroren werden. Damit die Mousse auch nach dem Auftauen ihr luftiges Volumen behält, sollte sie langsam im Kühlschrank aufgetaut werden.

Nudeln einfrieren

Gekochte Nudeln lassen sich problemlos einfrieren. Dafür die gekochten – und abgekühlten! – Nudeln in etwas Öl schwenken und in einen passenden Gefrierbeutel geben. Die Luft aus dem Beutel drücken und die Nudeln einfrieren. Die Nudeln sind so eingefroren 6 Monate haltbar.

Obst einfrieren

Unser Lieblingsobst möchten wir gern das ganze Jahr über genießen. Da viele Sorten allerdings nicht das ganze Jahr über Saison haben, ist Einfrieren eine gute Möglichkeit, um den Genuss zu verlängern.

Steinobst wie Pfirsich, Zwetschke oder Marille müssen vor dem Einfrieren entsteint werden. Das vorbereite Obst danach in einen passenden Gefrierbeutel geben, die Luft ausstreichen, den Beutel verschließen und einfrieren.

Beeren sollten geputzt auf einem Tablett 2 Stunden „vorgefrostet“ werden, bevor sie in einen Gefrierbeutel gefüllt werden können. So gelingt später eine leichtere Entnahme und das Obst gefriert nicht zu einem Klumpen.

Sehr wasserhaltiges Obst wie Äpfel oder Birnen werden nach dem Auftauen matschig. Sie sollten direkt als Mus eingefroren werden. So eignen sie sich perfekt für Smoothies oder für Fruchtpürees.

Ohne Beschriftung geht es nicht

Das Problem ist bekannt: So manches Obst oder Gemüse kann sich sehr lange im Gefrierfach aufhalten und niemand weiß nach einigen Monaten noch genau, wann der Kürbis, die Zucchini oder die Paprika in das Gefrierfach gelegt wurden.

Eine gute Beschriftung ist beim Einfrieren also sehr hilfreich. Wer einen noch besseren Überblick über sein Gefrierfach haben möchte, nutzt die Toppits® Foodsaver App. Hier sind alle eingefrorenen Lebensmittel erfasst und als Übersicht dargestellt. So gelingt ein blitzschneller Überblick über das Gefrierfach, ohne dieses überhaupt öffnen zu müssen.

Paprika einfrieren

Den Paprika waschen, trocknen, den Stiel und die Kerne entfernen. Den geputzten Paprika dann in Würfel, Stücke oder Streifen schneiden. Je nach späterem Verwendungszweck die passenden Mengen in einen Gefrierbeutel geben. Wir empfehlen, auch kleinere Portionen einzufrieren, denn manchmal werden – zum Beispiel für eine Gemüsepfanne­ – nur kleinere Paprika-Mengen benötigt.

Die Luft aus dem Beutel streichen und den Gefrierbeutel luftdicht verschließen. Perfekt dafür sind Toppits® Verschlussklips oder Toppits® Power-Klemmen. Eingefrorener Paprika ist im Gefrierfach 6 Monate haltbar.

Quatsch – nur ein Gerücht

Beim Einfrieren erfrieren auch die Vitamine und Nährstoffe!

Das ist natürlich Quatsch. Für den Vitamin- und Nährstoffverlust ist nicht das Einfrieren, sondern die Lagerung von Lebensmitteln verantwortlich. Werden Obst und Gemüse sehr schnell nach der Ernte eingefroren, bleiben die Vitamine und Nährstoffe wunderbar erhalten. Lagern Lebensmittel lange in der Küche, in der Vorratskammer, im Kühlschrank oder müssen gar einen langen Transportweg absolvieren, verlieren sie mit jedem Tag Vitamine und Nährstoffe.

Rhabarber einfrieren

Mit dem Einfrieren kann die kurze Saison von Rhabarber ganz einfach verlängert werden. Dafür die Blätter, harte Enden und trockene Stellen entfernen. Die Rhabarberstangen dann gründlich waschen und auf einem Handtuch gut abtropfen lassen bzw. mit dem Handtuch trocken tupfen.

Die Rhabarberstangen in Stücke schneiden. Entstehen dabei Fäden, diese der Länge nach abziehen und so entfernen. Den Rhabarber komplett zu schälen, ist bei den heutigen Sorten unnötig.

Die gut abgetrockneten Rhabarberstücke in einen Toppits® Gefrierbeutel geben. Die Luft aus dem Beutel drücken und den Beutel dann verschließen. Eingefrorener Rhabarber ist bis zu 10 Monate haltbar.

Weitere Tipps dazu hier. 

Spargel einfrieren

Die Spargelstangen von der Spitze nach unten schälen. Dafür eignet sich am besten ein Spargelschäler. Holzige Spargelenden wegschneiden. Die abgeschälten Schalen sollten übrigens nicht weggeworfen werden. Daraus kann eine köstliche Spargelsuppe werden.

Je nach Größe des Gefrierbeutels oder je nach Platz im Gefrierfach den Spargel in Stücke schneiden. Den Spargel in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel geben und die Luft herauspressen. Den Beutel verschließen und einfrieren. Eingefrorener Spargel ist mindestens 6 Monate haltbar.

Genauere Informationen zum Thema findest du hier.

Süßspeisen einfrieren

Süßspeisen wie Mousse au Chocolat oder Tiramisu lassen sich problemlos einfrieren. Mehr Informationen unter M bzw. T.

Tiefkühlkost

Als Tiefkühlkost (TKK) werden industriell hergestellte Lebensmittel bezeichnet, die durch Tiefkühlung konserviert werden. Zur Tiefkühlkost zählen sowohl tiefgefrorene Zutaten für die Weiterverarbeitung als auch Fertiggerichte.

Tiramisu einfrieren

Tiramisu lässt sich problemlos einfrieren. Dabei gilt wie bei allen Lebensmitteln, es sollte so frisch wie möglich eingefroren werden. Zum Einfrieren das Tiramisu also am besten schon direkt nach der Zubereitung in einen Gefrierbeutel geben, behutsam die Luft aus dem Beutel streichen, den Beutel verschließen und den feinen italienischen Nachtisch einfrieren. 

Toppits® Gefrierbeutel

In den Toppits® Gefrierbeuteln fühlen sich Lebensmittel rundum wohl. Hier sind sie für ihren eiskalten Aufenthalt im Gefrierfach bestens geschützt. Die reißfeste 3-Schicht Spezialfolie schützt zuverlässig vor Gefrierbrand.

Dank der mehrschichtigen Spezialfolie sind die Gefrierbeutel von Toppits® besonders zuverlässig und beständig. So eignen sie sich ideal, um beispielsweise den sommerlichen Geschmack von frischen Himbeeren auch im Winter genießen zu können.

Brot, Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst können ohne Geschmacksverlust in den Gefrierbeuteln von Toppits® aufbewahrt werden. Dabei bleiben auch Vitamine und weitere wertvolle Nährstoffe erhalten, so dass ein gesundheitsbewusstes Essen garantiert ist.

Uff – jetzt wirds knifflig

Wasserreiches Obst oder Gemüse eignet sich im Stück leider nur selten zum Einfrieren. Für das eine oder andere Lebensmittel gibt es aber kleine Tipps, damit sie auch nach dem Auftauen noch knackig und lecker sind. Stöbert einfach durch unsere Tipps.

Verpacken

Die richtige Verpackung ist beim Einfrieren das A und O. Leichtes Befüllen, ein sicherer Schutz vor Gefrierbrand und die passende Größe, um so wenig „Luft“ wie möglich einzufrieren, sollten bei der Wahl der Verpackung im Vordergrund stehen. Die Toppits® Einfrier-Produkte bieten für jedes Gefriergut die richtige, sichere und passende Lösung. Außerdem lassen sie sich problemlos auswaschen und so mehrfach verwenden.

Was geschieht beim Einfrieren?

Durch die eisigen Temperaturen im Gefrierfach oder in der Truhe gefriert die Flüssigkeit in den Zellen des Lebensmittels. Mikroorganismen, die die Alterung von Lebensmitteln verursachen, können sich nun kaum noch bewegen und die Vermehrungsprozesse von Bakterien, Pilzen und anderen Keimen werden sehr stark verlangsamt. Durch diesen einfachen Effekt macht das Einfrieren Lebensmittel länger haltbar.

Würzen?

Rohware oder blanchiertes Gemüse sollte ungewürzt eingefroren werden, denn Salz entzieht dem Lebensmittel Wasser. Es empfiehlt sich auch bei fertig gegarten Speisen wenig zu würzen, denn einige Gewürze verlieren an Geschmack zum Beispiel Paprika, Muskat, Pfeffer, andere schmecken intensiver, wie zum Beispiel Basilikum, Thymian oder Dill. 

Wie lange ist Gefrorenes haltbar?

Welches Lebensmittel wie lange gefroren haltbar ist, kann sehr variieren. In unserer Toppits® Foodsaver App findest du alle Tipps zum richtigen Einfrieren und zur individuellen Haltbarkeit der Lebensmittel.

X – welche Lebensmittel eignen sich nicht so gut zum Einfrieren?

Blattsalate, Baiser, Buttermilch, gekochte Eier, Kefir, Kartoffeln, Knoblauch, Milch (frisch), Mirabellen, Oliven, Radieschen, Sauerrahm, Weichkäse, Wassermelone, Wein und Joghurt eignen sich nicht gut zum Einfrieren. Sie verlieren den Geschmack, können ihre Konsistenz nicht halten oder sind nach dem Auftauen matschig. 

Yes – wir lieben Reste!

Von der Nudelsauce sind noch Reste übrig oder vom Kürbis wurde nur die Hälfte gebraucht? Kein Problem: Einfrieren ist immer eine gute Lösung, um Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Dabei sollten die Lebensmittel im Gefrierfach natürlich nicht in Vergessenheit geraten. Eine gute Beschriftung oder die Toppits® Foodsaver App helfen dabei, die Gefriertruhe oder das Gefrierfach im Blick zu behalten. 

Zucchini einfrieren

Kleinere Zucchini haben weniger Wasser und eignen sich daher besser zum Einfrieren als ihre üppig gewachsenen Geschwister. Sie bleiben knackiger und sind auch nach dem Einfrieren sogar als Pfannengemüse immer noch perfekt.

Die Zucchini waschen, trocknen und die Enden wegschneiden. Zucchini dann in Würfel oder Scheiben schneiden. Zoodles, also Zucchinistreifen in Spaghetti-Form, eignen sich leider nicht gut zum Einfrieren.

Die Zucchini-Würfel oder -Scheiben in ein Sieb geben. 2-3 Prisen Salz pro Zucchini darüber streuen. Das Salz entzieht der Zucchini Wasser, so bleibt sie knackiger. Etwa 15 Minuten warten, dann das Wasser mit dem Küchentuch abtupfen.

Die vorbereite Zucchini in einen passenden Toppits® Gefrierbeutel füllen und die Luft herausdrücken. Den Beutel verschließen und die Zucchini einfrieren. Eingefrorene Zucchini sind 8 Monate haltbar.

Ausführliche Tipps findest du hier.

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Auch Faschiertes lässt sich einfrieren und so länger haltbar machen. Wie das richtige Einfrieren gelingt und wie lange eingefrorenes Faschiertes haltbar ist, verrät unser Tipp.