Richtig Aufbewahren

Damit alles frisch und lecker bleibt

  • … außerhalb des Kühlschranks

  • … im Kühlschrank

  • … im Gefrier-Schrank

  • Gefrierbrand vermeiden

Toppits® Tipps zum richtigen Aufbewahren außerhalb des Kühlschranks

Allgemeines
Eine Speisekammer oder ein Vorratsschrank sind etwas Feines, vorausgesetzt, sie sind dunkel und gut zu lüften. Die Trocken-Vorräte sollten darin bei maximal 70 % Luftfeuchtigkeit und bei einer Temperatur von ca. 15 bis 20 °C lagern. Für den besseren Überblick hilft es, wenn die Produktgruppen zusammen stehen und fächerweise sortiert sind, also zum Beispiel Reis und Nudeln in ein Fach, Konserven aller Art in ein anderes Fach. Glaskonserven dabei unbedingt vor Licht schützen. Achten Sie außerdem immer darauf, dass die neueren Waren hinten bzw. unten im Regal stehen, damit die älteren Vorräte zuerst verbraucht werden. Bereits geöffnete Folien- oder Kartonverpackungen sind in einem der vielen Toppits® Beutel ideal und luftdicht verpackt.

Mindesthaltbarkeits-Datum
Mit Ausnahme von Zucker haben alle Trockenwaren ein MHD (Mindeshaltbarkeits-Datum), das Sie im Auge behalten sollten. Deshalb sollte jedes Lebensmittel regelmäßig auf dessen MHD überprüft werden. Damit Sie die Information zum Produkt schnell auf einen Blick erkennen können, nutzen Sie am besten die vorgegebenen Beschriftungsfelder der Toppits® Beutel. Auf dem übersichtlichen Feld können jeweils Inhalt, Menge, Einlagerdatum und MHD direkt aufgeschrieben werden. Dazu brauchen Sie keinen Spezialstift, sondern einfach einen handelsüblichen Kugelschreiber. Eine gute Idee zur Beschriftung sind auch die Toppits® Gefrier-Etiketten. Sie sind selbstklebend und farblich sortiert, so dass jede Produktgruppe eine eigene Farbe bekommen kann.

Das MHD auf der Packung allein genügt manchmal nicht, um den Top-Zustand der Vorräte zu prüfen. Wenn Lebensmittel mit Schimmel oder Insekten kontaminiert sind, müssen sie sofort aus dem Trockenlager entfernt werden. Bitte vergessen Sie nicht, den Platz im Regal oder in der Schublade anschließend gründlich zu reinigen. Das gilt auch für den Fall, dass eine Konservendose aufgebläht (bombiert) ist oder der Deckel vom Einmach-Glas nicht mehr vollständig geschlossen ist. Der Inhalt ist nicht mehr für den Verzehr geeignet.

Wissenswertes zu bestimmten Lebensmitteln
Wohin mit der Muskatnuss oder den Lorbeerblättern bis zum nächsten Eintopf? Unzerkleinerte Gewürze oder angebrochene Gewürz-Tüten passen hervorragend in die Mini Zip-Verschluss Beutel von Toppits®: einfach die Sorten einzeln darin verpacken, das Feld auf dem Beutel mit Kugelschreiber deutlich beschriften und in einer extra Kiste, einem Karton oder Karteikasten lagern.

Für Kekse und Gebäck gibt es Unterschiede bei der Wahl der Verpackung: Knusprige Plätzchen, vor allem solche mit Nuss, bleiben am längsten knusprig und aromatisch, wenn sie zum Lagern in Toppits® Alufolie gewickelt sind. Makronen und anderes weiches Gebäck behalten die Konsistenz am besten, wenn sie in Toppits® Frischhaltefolie eingeschlagen werden.

Auch die Lebensmittel für den täglichen Bedarf, die nicht im Kühlschrank stehen, brauchen gute Lager-Bedingungen. Frisches Brot z. B. bleibt geschnitten länger frisch, wenn Sie es zum Beispiel im 8 l Doppelverschluss-Gefrierbeutel von Toppits® aufbewahren. Zwiebeln und Knoblauch mögen es dunkel und trocken, sie lagern gut in der Gemüseschublade des Kühlschranks oder im Obst- und Gemüsebeutel von Toppits®. Unbedingt trocken bleiben müssen auch Mehl, Cornflakes & Co. Unser Tipp: Mini Zip-Verschluss Beutel mit grobem Salz füllen, mit einer dünnen Nadel mehrfach einstechen und neben diese Lebensmittel in den Schrank/das Regal legen. So wird der Luft die Feuchtigkeit entzogen.

Toppits® Tipps zum richtigen Aufbewahren im Kühlschrank

Allgemeines
Gute Lagerung beginnt beim Einkauf. Die Kühlkette sollte nach dem Einkauf nicht zu lange unterbrochen werden. Bei hohen Außentemperaturen empfiehlt sich eine Tiefkühltasche zum Transport empfindlicher Lebensmittel. Im Kühlschrank angekommen, zählen Verpackung und Abdeckung. Die Aufbewahrung in geeigneten Toppits® Produkten schützt die Lebensmittel vor dem Austrocknen, Geruchsübertragung sowie gegenseitiger Übertragung von Keimen und erhöht somit deren Haltbarkeit. Die Lagerdauer der Lebensmittel wird beeinflusst durch die Ausgangsfrische, die Lagertemperatur sowie Lagerfeuchte und die Art der Verpackung.

Kühlschränke
Weil kalte Luft von oben kommt und im untersten, nicht gekühlten Teil des Kühlschranks warme Luft aufsteigt, entstehen im Kühlschrank verschiedene Kältezonen. Sie sind jeweils für die Lagerung unterschiedlicher Produkte geeignet. Unabhängig vom Lagerort sollten die Lebensmittel nicht zu dicht gestellt werden. Die Luft im Kühlschrank sollte gut zirkulieren und ausreichend kühlen können. Neu hinzugekommene Lebensmittel sollten von vorne nach hinten eingeräumt werden und dabei nicht mit der hinteren Wand des Kühlschranks in Berührung kommen. Die Aufbewahrung in den richtigen Toppits® Produkten schützt die Lebensmittel vor Austrocknung, Geruchsübertragung, gegenseitiger Übertragung von Keimen und verbessert somit ihre Haltbarkeit. Daher sollten alle Lebensmittel optimal verpackt gelagert werden. Statisch, dynamisch oder mit Mehrzonen: Unterschiedliche Kühlschränke haben unterschiedliche Kühlleistungen zu bieten.

Die herkömmlichen Varianten arbeiten mit einer statischen Kühlung, sodass der Luftkreislauf Kältezonen mit Temperaturen zwischen 0 °C und etwa 10 °C entstehen lässt.

Fach

Temperatur

Lebensmittel

Oberstes Fach 8 - 10 °C

lange haltbare Lebensmittel, zubereitete Speisen (diese aber vorher abkühlen lassen), angebrochene Lebensmittel oder Käse, Geräuchertes.

Mittleres Fach Ca. 5 °C

Milchprodukte, wie Joghurt, Sahne Quark, Crème fraîche.

Glasplatte / Fach über der Gemüseschublade 0 - 2/3 °C

Lebensmittel, die leicht verderblich sind, zum Beispiel Hackfleisch, Wurst, Steaks, Fisch oder Fischerzeugnisse. Generell sollten diese Lebensmittel abgedeckt werden, damit sich mögliche Erreger nicht vermehren können: Fisch, Fischerzeugnisse, Wurst, Fleischwaren und Fleisch.

Tür 7 - 10 °C

Milch, Getränke, Butter, Ketchup, Eier und Saucen.

Gemüsefach / -schublade 5 - 8 °C

Obst- und Gemüse. Kälteempfindliche Südfrüchte, wie zum Beispiel Bananen oder Ananas gehören aber nicht hier hin. Tomaten sollten ebenfalls nicht im Kühlschrank gelagert werden.

Ein Kühlschrank mit dynamischer Kühlung hat einen Ventilator, der den Wärmeaustausch optimiert. Lebensmittel können im dynamischen Kühlschrank in jedes Fach gestellt werden.

Ein moderner Mehrzonen-Kühlschrank verfügt über zusätzliche Temperaturzonen, zum Beispiel eine zweigeteilte Kaltlagerzone für trocken (relative Luftfeuchtigkeit von ca. 50 %) und feucht (ca. 90 %) sowie eine Kellerzone mit Temperaturen von etwa 8 °C bis 14 °C. Die differenziertere Kühlung führt zu einer längeren Haltbarkeit der Lebensmittel.

Klimazone

Geeignet für ...

Null-Grad-Zone, trocken (rel. Luftfeuchte 50-55 %)

Fisch, Fleisch, Fleischwaren (Wurst), Geflügel, Milchprodukte und Käse (verpackt)

Null-Grad-Zone, feucht (rel. Luftfeuchte bis 95 %)

kälteunempfindliches Gemüse, Obst, Küchenkräuter, Pilze und Salate (in Toppits® Obst- und Gemüsebeuteln verpackt)

Kühlzone (4-8 Grad)

Eier, Margarine, Marmelade, Fertiggerichte, Kuchen, Torten, gegarte Speisen und Mayonnaise (abgedeckt oder verpackt)

Kellerzone (8-14 Grad)

kälteempfindliche Lebensmittel, z. B. Südfrüchte, Tomaten, Gurken oder Kartoffeln

Obst und Gemüse
Lebensmittel verändern sich, wenn zum Beispiel das natürliche Reifegas Ethylen austritt oder die Luftfeuchtigkeit sinkt. Das farblose Reifegas Ethylen wird bei der Lagerung von einigen Obst- und Gemüsesorten abgegeben, das bei anderem, daneben gelagertem Obst einen schnelleren Reifeprozess  bewirkt. Eine sehr starke Absonderung haben zum Beipiel Äpfel, Aprikosen und Tomaten. Ebenfalls stark absondern können Avocados, Bananen und Birnen. Während ethylenempfindliches Obst damit schneller weich und matschig werden kann, reift anderes Obst hingegen besser nach. Die relative Luftfeuchtigkeit wird durch eine kalte Lagerung gesenkt. Außerdem verlängert sich die Haltbarkeit der Lebensmittel. Weil Gemüse und Obst eine hohe Luftfeuchtigkeit brauchen, lässt sich das Klima im Toppits® Obst- und Gemüsebeutel optimal regeln. Generell gilt, dass bei kälteempfindlichem Gemüse und Obst durch die Lagerung im Kühlschrank die Konsistenz und der Geschmack beeinträchtigt werden können. Feste Lebensmittel (z. B. Zwiebeln) können direkt in Toppits® Alufolie eingewickelt und darauf entsprechend beschriftet werden. Aber aufgepasst: Lebensmittel, die besonders sauer, salzig oder basisch sind, sollten nicht in Alufolie aufbewahrt werden, denn mit zunehmender Lagerdauer gehen Aluminiumsalze auf die Lebensmittel über. Dies ist aber nicht gesundheitsschädlich.

Damit wertvolle Nährstoffe nicht verloren gehen, sollten Obst und Gemüse generell so kurz wie möglich gelagert werden. Folgende Obstsorten sind kälteempfindlich und sollten im Kühlschrank bei 10 °C bis 14 °C (z. B. in der Gemüseschublade oder Kellerzone) oder im kühlen Keller gelagert werden: Guaven, Zitrusfrüchte, Melonen, Granatäpfel, Mango, Passionsfrüchte, Papaya. Obst kann auch bei Zimmertemperatur gelagert werden, ebenso wie Gemüse, das am selben oder nächsten Tag verzehrt wird. Steinobst sollte am besten im unteren Fach des Kühlschranks 2 °C bis 4 °C aufbewahrt werden, so hält es sich ca. drei bis vier Tage. Zur vollen Aromaentfaltung empfiehlt es sich, Früchte etwa ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen. Um Druckstellen zu vermeiden, kann Obst in eine flache Schale oder einen Teller gelegt und mit Toppits® Abdeckhauben abgedeckt werden, die einen elastischen Saum haben. Die Lagertemperaturen für Gemüse, wie Paprika, Auberginen, Zucchini, Gurken, grüne Bohnen, Kürbisse und Tomaten sind sortenabhängig, Kartoffeln lagern ideal bei 6 °C bis 8 °C. Bei Bundmöhren, Kohlrabi, Fenchel und Sellerie sollte immer das Grün entfernt werden, um das Gemüse länger lagern zu können. Es lässt sich übrigens als Kräuterersatz oder Garnitur prima „zweckentfremden“. Frische Kräuter  können in ein Glas Wasser gestellt oder leicht angefeuchtet im Toppits® Zipper® gelagert werden.

Käse und Wurst
Käse gehört in den Kühlschrank und sollte für den optimalen Genuss etwa eine halbe Stunde vorher aus der Kühlung genommen werden. Weil guter Käse beim Lagern „atmen“ sollte, ist das Toppits® Butterbrotpapier ideal für ganze Käsestücke. Oder Sie nehmen Toppits® Alufolie, die mit Hilfe einer Nadel perforiert wurde. Geriebener Käse sollte innerhalb von wenigen Tagen verbraucht werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn er erst einmal gerieben ist, bleibt er im Toppits® Zipper® länger frisch und kann direkt aus dem Beutel individuell gestreut werden. Schinken, Salami und anderer Wurstaufschnitt lassen sich getrennt von Käse auf Tellern präsentieren und bis zum Verzehr mit der Toppits® Frischhaltefolie abdecken. Alternativ sind die Toppits® Abdeckhauben sehr praktisch, denn sie können dank des elastischen Saumens einfach und schnell entfernt und wieder platziert werden.

Gerüche
Alles, das nicht originalverpackt ist oder lose aufbewahrt wird, braucht im Kühlschrank einen besonderen Schutz, damit Geruchsbildung verhindert wird. Der Inhalt aus geöffneten Konservendosen muss in ein passendes Gefäß umgefüllt und abgedeckt sein. Ideal sind die flexiblen Toppits® Abdeckhauben, die es in unterschiedlichen Größen gibt. Zubereitete Speisen sollten möglichst schnell abgekühlt werden und im Toppits® Gefrier- und Kochbeutel hygienisch verpackt werden. Offene Gefäße sind mit Alufolie ideal und aromadicht abgeschlossen. Die gute Luft im Kühlschrank kann unterstützt werden mit Zitronenscheiben, Backpulver oder Schälchen mit Kaffeepulver. Essigwasser empfiehlt sich für die regelmäßige Reinigung des Kühlschranks.

Toppits® Tipps zum richtigen Aufbewahren im Gefrier-Schrank

Allgemeines
Eine bestmögliche Kühlkette und eine gleichmäßige Eiskristallbildung sind wichtig beim Einfrieren von Lebensmitteln. Je schneller ein Lebensmittel im Toppits® Beutel durchgefroren wird, desto besser. Die Vorteile beim späteren Auftauen sind: Die ursprüngliche Konsistenz bleibt erhalten, das Produkt verliert nur wenig Saft, und ausgetretenes Zellwasser kann wieder aufgenommen werden. Das liegt daran, dass der Hauptbestandteil eines Lebensmittels Wasser ist, in dem Salze, Proteine, Kohlenhydrate etc. gelöst sind. Beim Einfrieren gefriert zunächst die Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen, und je schneller und gleichmäßiger die Eiskristalle gebildet werden, desto weniger Zellen werden zerstört.

Damit die Lebensmittel gut durchfrieren, sollten sie in kleinen Portionen, möglichst flach und schnell eingefroren werden. Die Produkte von Toppits® haben die besten Voraussetzungen, um perfekt einfrieren zu können. Die Beschriftung der Toppits® Beutel mit Informationen zum Lebensmittel und zum Datum macht das Einfrieren perfekt. Damit das spätere Ergebnis stimmt, darf die Kapazität des Tiefkühlgeräts nicht überschritten werden. Mehr Auskunft dazu geben das Typschild und die Gebrauchsanweisung der Tiefkühl-Truhe.

Sternekennzeichnung für Gefrierfächer

* -6 °C

geeignet zur kurzfristigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche)

** -12 °C

geeignet zur mittelfristigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 2 Wochen)

*** -18 °C

geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln

**** < -18 °C

geeignet zum Einfrieren und zur langfristigen Lagerung von Lebensmitteln

Fleisch
Beim Einfrieren von Fleisch ist wichtig zu wissen, dass der Fettanteil auch im tiefgekühlten Zustand mit Sauerstoff reagiert und Bakterien nach dem Auftauen wieder aktiv werden. Die Haltbarkeit richtet sich deshalb unter anderem nach dem Grad der Zerkleinerung und dem Fettgehalt. Um einzelne Fleischstücke wie Schnitzel später portionsweise zu entnehmen, sollten sie auch einzeln eingefroren werden. Brühwurst, Rohwurst oder Schinken lassen sich im Toppits® Gefrierbeutel prima als Scheiben oder Würfel einfrieren. Die Einzelportionen dazu am besten mit Back- oder Butterbrotpapier trennen. Später einfach kurz auftauen oder tiefgekühlt in die Suppe, den Auflauf oder auf die Pizza geben. Geflügel und große Fleischstücke wiederum sollten vor der Zubereitung besser an- oder aufgetaut werden. Damit das Tauwasser hygienisch und gut abtropfen kann, eignet sich für das Auftauen ein Sieb im Kühlschrank oder die Toppits® Grillschalen und das Cross & Frit® Papier zum Aufsaugen der Flüssigkeit.

Fisch
Bei Fisch gilt: Je magerer er ist, desto besser lässt er sich einfrieren im Gefrierbeutel von Toppits®. Küchenfertig geschuppt oder fertig filetiert sollte der Fisch sein, der eingefroren wird. Frischer Fisch hält sich im Gefrier-Fach länger frisch, wenn er vor dem Einfrieren in Eiswasser getaucht, in Frischhaltefolie gewickelt und dann im Gefrierbeutel von Toppits® eingefroren wird. Ideal zum Einfrieren sind Räucherfisch und Matjes: einfach aus dem Beutel nehmen und bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Gemüse
Sorte und Erntezeitpunkt sind entscheidend beim Einfrieren von frischem Gemüse. Der Weg von der Ernte in den Toppits® Gefrierbeutel darf nicht zu lang sein. Blanchieren vor dem Einfrieren oder nicht blanchieren? Das kurze Eintauchen in kochendes und dann in eiskaltes Wasser kann Farbe, Geschmack und Qualität des Gemüses verändern. Weil damit die spätere Garzeit kürzer wird, muss die Zubereitungszeit in einem Rezept angepasst werden. Schnell geht es später auch, wenn Sie frische Kräuter (ohne Stengel) im Toppits® Zipper® einfrieren. Beim Kochen die tiefgekühlten Kräuter im Beutel einfach gegeneinander reiben und streufähig direkt aus dem Toppits® Beutel einsetzen.

Obst
Feine Früchtchen fühlen sich wohl im Gefrier-Fach. Wussten Sie z. B., dass Äpfel und Birnen hervorragend in Spalten eingefroren werden können? Vor dem Einfrieren im Gefrierbeutel auf Wunsch kurz blanchieren und gut trocken tupfen, damit die Oberflächen beim Gefrieren nicht vereisen. Obst mit viel Flüssigkeit gefriert am besten als Püree oder Kompott, und Beeren sollten möglichst lose rollend auf den Grillschalen von Toppits® vorgefroren werden, um nicht zu verkleben. Danach einfach in einen Gefrierbeutel geben und bei Bedarf direkt und tiefgekühlt zu Kompott, Grütze oder Sauce verarbeiten.

Gebäck
Süß oder herzhaft, geschnitten oder im Stück: Beim Einfrieren und Auftauen von Gebackenem gibt es einiges zu beachten. Sahnetorte können Sie am besten in Stücken vorfrosten und als „Teil-Torte“ wieder zusammensetzen, um sie dann zum Beispiel in dem  8 l Doppelverschluss-Gefrierbeutel von Toppits® einzufrieren. Geschnittenes Brot kann später einzeln entnommen werden, wenn die Scheiben vor dem Einfrieren jeweils mit dem Butterbrotpapier oder Alufolie getrennt werden. Apropos Auftauen: Toast kann aus der Tiefkühl-Truhe direkt in den Toaster. Brot und Brötchen sollten kurz antauen und dann ca. 5 Minuten im Backofen knusprig aufgebacken werden. Rohe Kuchenteige tauen am besten bei Zimmertemperatur vollständig auf, bevor sie weiterbearbeitet werden.

Milch / Milchprodukte
Fetthaltiges aus der Milch und viele Käsesorten können sehr gut eingefroren werden. Je mehr Fett im Milchprodukt und je weniger Feuchtigkeit im Käse, desto besser lassen sich diese Lebensmittel einfrieren. Sahne und Mascarpone zum Beispiel. Frisch- und Weichkäse oder auch Blauschimmelkäse hingegen werden nach dem Auftauen meist matschig. Hartkäse wie Parmesan oder Pecorino lässt sich gut einfrieren und individuell portionieren, wenn er bereits gerieben ist. Schnittkäse kann ebenfalls nach Bedarf einzeln entnommen werden, wenn Sie vor dem Einfrieren Butterbrotpapier oder Alufolie von Toppits® zwischen die Käsescheiben legen und sie dann im Gefrierbeutel einfrieren.

Nicht geeignet
Nicht alles bleibt gut oder wird besser, wenn es eingefroren wird. Deshalb eignen sich bestimmte Lebensmittel zum Einfrieren leider nicht. Dazu gehören Produkte, die sehr viel Wasser enthalten, zum Beispiel Salat, Melonen, Salatgurken, Tomaten. Ebenfalls nicht geeignet sind Weintrauben (werden sehr matschig) und Bananen in der Schale. Ein rohes Ei kann nicht eingefroren werden, weil es im Gefrier-Fach platzen würde, aber Eiweiß und Eigelb können getrennt ins Eis gehen. Milchprodukte wie Milch, saure Sahne, Pudding, Joghurt oder Ricotta sollten Sie am besten frisch genießen. Beim Auftauen werden sie sonst grieselig oder flocken aus. Buttercreme und Baiser eignen sich auch nicht zum Einfrieren, da sie im Gefrier-Fach wässrig oder zäh werden.

Auftauen
Das An- und Auftauen von Lebensmitteln muss möglichst schonend erfolgen. Beim Einfrieren wird das Wachstum von Mikroorganismen gestoppt, beim Auftauen können sie sich mit steigenden Temperaturen wieder vermehren. Je schonender das Auftauen vonstatten geht, desto besser, ob im Kühlschrank oder im Dampfgarer. Jedes Produkt hat einen Ort, an dem es am besten an- und aufgetaut wird. Im Kühlschrank bei ca. 5 °C: Fleisch, Geflügel, Brot. Im Backofen oder in der Küche bei 20 °C bis 30 °C: empfindliche Lebensmittel wie Sahnetorte, Koteletts, Steaks. In der Mikrowelle bei Auftaustufe (Angaben der Gerätehersteller beachten): Fleisch, Geflügel, Backwaren, Obst. Im Dampfgarer bei 50 °C: Fleisch- und Milchprodukte. Das Auftauen von großen Teilen geht schneller, wenn sie auf einem Alublech oder in einer Eisenpfanne liegen. Das Metall leitet die Wärme, und die große Fläche lässt viel Umgebungsluft an das Produkt. Kleinere Produkte können auch gut im Doppelverschluss-Gefrierbeutel von Toppits® in einem kalten Wasserbad auftauen. Dazu die Luft aus dem Beutel streichen und vollständig verschließen. Wichtig: Auftauwasser von Fleisch, Fisch und Geflügel sollte immer sofort entsorgt werden. Und aufgetaute Lebensmittel, mit Ausnahme von zubereiteten Speisen, sollten schnell weiterverarbeitet und nicht wieder eingefroren werden.

Toppits® Tipps zum Thema Gefrierbrand

Gefrierbrand, was ist das?
Wenn Luft an das Gefriergut kommt oder Temperaturschwankungen entstehen, können einzelne Stellen des Gefriergutes austrocknen. Besonders anfällig sind stark wasserhaltige Lebensmittel. Gefrierbrand äußert sich durch lokale Verfärbungen am Gefriergut, die weiß bis grau-braun aussehen. Die Verfärbungen sehen aus wie tatsächlich „verbrannte“ Stellen und gaben diesem Prozess den Namen Gefrierbrand.

Welche Folgen hat Gefrierbrand?
Lebensmittel mit Gefrierbrand sind weder verdorben noch gesundheitsschädlich. Allerdings verändern sich die Konsistenz und der Geschmack betroffener Stellen bei der Zubereitung. Durch den Wasserentzug kommt es zu einer Denaturierung von Proteinen und Oxidation von Fetten sowie anderen Inhaltsstoffen. Dadurch können Verdaubarkeit, Genießbarkeit und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigt werden.

Wie lässt sich Gefrierbrand vermeiden?
Verwenden Sie möglichst eng anliegende und wasserdampfdichte Verpackungen, wie Toppits® Gefrier-Beutel oder Toppits® Zipper®. Verpacken Sie darin die Lebensmittel möglichst flach liegend. Streichen Sie die Luft mit der Hand aus und verschließen Sie die Beutel möglichst luftdicht. Beutel mit Verschluss machen dies besonders leicht, für Beutel ohne integrierten Verschuss sind Power-Klemmen ideal. Achten Sie auf kurze Transportzeiten und geeignete Transportbehälter (z. B. Kühltaschen). Öffnen Sie das Gefriergerät nur so kurz wie möglich, um Temperaturschwankungen zu vermeiden. Frieren Sie die Lebensmitteln in Geräten ein, die bis zu -18 °C erreichen. Andere Geräte oder Gefrierfächer eignen sich nur zum kurz- bis mittelfristigen Lagern bereits gefrorener Lebensmittel.